Leipzig vom Wasser aus zu sehen, ist eine ganz andere Erfahrung als ein Spaziergang durch die Altstadt. Auf einer Kanalrundfahrt gleitest du durch grüne Ufer, vorbei an alten Industriegebäuden und Villen – und verstehst, warum Leipzig „Klein-Venedig“ genannt wird. Hier erfährst du, wie die Tour abläuft, was du siehst und für wen sie sich lohnt.
Abfahrt & Dauer
Die Bootstouren starten am Stadthafen Leipzig. Die Fahrt dauert etwa 70 Minuten – lang genug, um viel zu sehen, aber kurz genug, um sie gut in einen Tag in Leipzig einzubauen. An Wochenenden und in den Ferien sind die beliebten Abfahrten schnell ausgebucht, deshalb lohnt es sich, vorher zu buchen.
Was du auf der Tour siehst
Die Route führt über die Kanäle und den Karl-Heine-Kanal durch Plagwitz – einen Stadtteil, der vom Wasser aus besonders schön aussieht. Du siehst alte Fabrikgebäude, die heute Ateliers, Cafés und Wohnungen beherbergen, grüne Ufer und Brücken, unter denen das Boot hindurchfährt. Unterwegs erzählt die Bootsbesatzung, was es mit den Gebäuden und der Geschichte der Kanäle auf sich hat.
Für wen sich die Tour lohnt
- Erstbesuch: Die Tour ist ein idealer Einstieg, weil du viele Stadtteile vom Wasser aus kennenlernst.
- Familien: Kinder haben auf dem Boot viel zu schauen – und niemand muss laufen.
- Paare: Die Fahrt am späten Nachmittag ist besonders stimmungsvoll.
- Wenig Zeit: In 70 Minuten siehst du viel, ohne dich anzustrengen.
Preis & Tipps
Die Kanalrundfahrt kostet ab €14, Stand Oktober 2026. Wer sie mit einer Stadtführung kombinieren möchte, findet hier eine passende Tour: Kanalrundfahrt ansehen.
Tipps für die Fahrt: Sitzplatz am besten an der Seite, Sonnenschutz im Sommer nicht vergessen und eine leichte Jacke mitnehmen – auf dem Wasser kann es kühler sein als in der Stadt. Bei Regen gibt es überdachte Boote.
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